Ausbildungswohnen – wichtiger Baustein auf dem Weg zur Ausbildungsregion Nr. 1 in Hessen

Die Ausbildung von Fachkräften ist auch im Landkreis Gießen ein wichtiges Thema. Wir wollen den Landkreis zum attraktiven Ausbildungsort machen, indem wir unter anderem neue Formen für das Wohnen von Auszubildenden anstoßen. 

Wie wir dem Fachkräftemangel entgegentreten

In vielen Branchen herrscht Fachkräftemangel. Durch die Corona-Pandemie verschärft sich die Situation auf dem Ausbildungsmarkt zusätzlich. Gerade die Duale Ausbildung braucht mehr Auszubildende. Viele junge Menschen sind überzeugt, dass nur ein Studium dazu führt, eine berufliche Karriere und Zufriedenheit zu erreichen. Dies müssen wir gemeinsam mit unseren Partnern aus der Wirtschaft durch mehr Angebote zur Berufsorientierung verbessern. Wir wollen, dass junge Menschen die Duale Ausbildung als genauso attraktiv wie das Studium empfinden. Dies wird helfen, gesellschaftlich wichtige Berufe zu sichern und zu stärken. Weil die Bereitstellung von Wohnmöglichkeiten für Azubis ein wichtiger Baustein zur Steigerung der Attraktivität ist, haben wir uns Hand in Hand mit Betrieben und Handwerkskammer einen Azubi-Campus im Landkreis zum Ziel gesetzt. 

Damit die Miete keine Sorge ist

Damit die Ausbildungsvergütung nicht für eine teure Wohnung verwendet werden muss, werden wir das Ausbildungswohnen voranbringen. Dann müssen sich Auszubildende keine Sorgen mehr über Wohnraumknappheit machen. Es kann außerdem jungen Menschen, die aus dem Ausland zu uns kommen, um in für uns sehr wichtigen Bereichen, wie bspw. der Pflege zu arbeiten helfen, eine Ausbildung zu machen. Ausbildungswohnen schafft Möglichkeiten, Menschen gleichen Alters kennenzulernen und sich schnell einleben zu können. Sie finden ein neues Zuhause.  

Starke Orte für starke Fachkräfte 

Mit Projekten wie “Sprungbrett Ausbildungswohnen” im Friedrich-Naumann-Haus in Langgöns wollen wir dem Fachkräftemangel in ländlichen Räumen entgegengewirken. Hier wohnen  Auszubildende zusammen, die aufgrund unterschiedlicher Gründe keine guten Startbedingungen haben. Durch eine sozialpädagogische  Betreuung ist es ihnen möglich, Räume für sich zu gewinnen und in ihrer Ausbildung erfolgreich zu sein. Hierfür wird ihnen eine gut ausgestattete Wohnung gestellt, in der sie ein familiäres Zusammenleben gestalten können. Gute Anbindung an den Nahverkehr und ein gut ausgebaute Infrastruktur machen es zusätzlich zu einem starken Ort für Auszubildende. So geben wir jungen Menschen die Chance, unsere Fachkräfte von Morgen zu werden. Das Projekt wurde mit dem Hessischen Demografiepreis ausgezeichnet.

Zusammen geht’s besser!

Damit das Ausbildungswohnen funktionieren kann, braucht es das Zusammenspiel von vielen Akteuren. Wir setzen darauf, dass sich Firmen zusammentun und mit der Unterstützung des Landkreises das Ausbildungswohnen zu einem gelungen Angebot für mehr Attraktivität der Dualen Ausbildung ausbauen. Dazu zählen wir auf die Zusammenarbeit mit der IHK und der Kreishandwerkerschaft. Es ist in unser aller Interesse, dass wir genug Fachkräfte in unserer Region ausbilden. Dafür möchten wir möglichst gute Voraussetzungen für die jungen Menschen schaffen.

Erfolgskonzept Ausbildungswohnen im Landkreis Gießen

Wir haben erkannt, dass die Wohnraumfrage bei der Ausbildungssuche relevant ist. Um mehr Fachkräfte in unserer Region auszubilden, müssen wir die Voraussetzungen verbessern. Ein wichtiger Baustein ist das Ausbildungswohnen. Seine Stärken sind die Ausbildungsplatznähe, die Anbindung an den ÖPNV, die Vernetzung der Betriebe und der gemeinsame Start der jungen Erwachsenen in die Ausbildung. 

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