Treffen zweier Gießener in ihren Funktionen auf Bundesebene

Der Zentralrat der Ezidinnen und Eziden im Willy-Brandt-Haus in Berlin. Dritter von rechts Thorsten Schäfer-Gümbel, zweiter von rechts Vorsitzender Irfan Ortac.

Der hessische SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende und stellvertretende SPD-Vorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel und der Zentralrat der Ezidinnen und Eziden haben sich kürzlich zu einem Austausch im Willy-Brandt-Haus in Berlin getroffen. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die aktuellen Entwicklungen im Irak sowie die Situation der circa 60.000 ezidischen Geflüchteten in Deutschland. Der Zentralrat, der sich neu aufgestellt hat und als Sprachrohr der ezidischen Gemeinden in Deutschland fungiert, dankte der SPD für das konstruktive und vertrauensvolle Gespräch.

„Ein pluralistisches Zusammenleben der Kulturen und Religionen in der Bundesrepublik Deutschland ist aus Sicht des Zentralrates der Eziden eine Notwendigkeit. Es ist die Aufgabe aller für die Freiheit und Frieden einzustehen. Die SPD und insbesondere ihr stellv. Bundesvorsitzender Herr Thorsten Schäfer-Gümbel sind sowohl in guten wie auch in schlechten Tagen an der Seite der Ezidinnen und Eziden“, sagte der in Staufenberg wohnende Vorsitzende des Zentralrats, Irfan Ortac. Thorsten Schäfer-Gümbel kommentierte das Treffen der beiden Gießener in ihren Funktionen auf Bundesebene: „Eine enge Zusammenarbeit ist für mich sehr wichtig, nicht erst seit meiner Reise letztes Jahr in den Nordirak. Wir müssen den Dialog mit den Ezidinnen und Eziden in unserem Land festigen. Die internationale Gemeinschaft muss sich außerdem stärker um die Stabilisierung des Iraks und der gesamten Region kümmern.“

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