Thorsten Schäfer-Gümbel zu Besuch beim Verein für häusliche Kranken- und Altenpflege in Allendorf/Lumda

Kürzlich hat der hessische SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel zusammen mit der Allendorfer Bürgermeisterin Annette Bergen-Krause und dem Vorsitzenden der örtlichen SPD, Jörg Nickel, den „Verein für häusliche Kranken- und Altenpflege in Allendorf/Lumda“ besucht.
Begrüßt wurden sie dabei vom Vorsitzenden des Vereins Ernst-Jürgen Bernbeck, Pflegedienstleiterin Stephanie Klöters-Hamel und Martina Stein, Qualitätsbeauftragte und stellvertretende Pflegedienstleitung. Ziel des Besuchs war es, sich einen Überblick über die Angebote des Vereins zu verschaffen. Gleichzeitig hatten die Sozialdemokraten ebenso auch ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte des Verbands.

Der 1986 gegründete gemeinnützige Verein kümmert sich in der Gemeinde Allendorf/Lumda um die Versorgung von rund 60 Patienten. Dabei reicht die Arbeit der zehn Mitarbeiterinnen von ambulanter häuslicher Kranken- und Behandlungspflege über hauswirtschaftliche Versorgung und Beratungs- und Gesprächsangeboten bis hin zur Demenzbetreuung. Unterstützt werden sie dabei von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. „Die häusliche Pflege trägt einen wichtigen Teil dazu bei, dass pflegebedürftige Menschen solange wie möglich in den eigenen vier Wänden leben können und dabei ihre Selbstbestimmung erhalten“, sagte Schäfer-Gümbel. Gerade im Zuge des zunehmenden Hausärztemangels im ländlichen Raum übernehme die Sozialstation eine wichtige Aufgabe.
Ein wesentliches Thema der letzten Zeit sei nach Meinung der Verantwortlichen die angespannte personelle Situation in der Pflege. „Noch ist der Verein gut aufgestellt, jedoch zeichnet sich die Schwierigkeit ab, in diesem Bereich Nachwuchs zu finden“, erläuterte Bernbeck. Insbesondere durch die physischen und psychischen Herausforderungen des Berufs, einhergehend mit der Arbeit in Früh- und Spätschicht einschließlich des Wochenendes, erschwere die Suche, so Klöters-Hamel.

„Den Verantwortlichen des Vereins gelingt es, durch die Kombination von Professionalität und Herzblut ein Angebot zu schaffen, was die Attraktivität der Region erheblich erhöht. Die aktuelle Situation macht jedoch auch deutlich, dass die Attraktivität der Pflegeberufe dringend erhöht werden muss. Die demografische Entwicklung im ländlichen Raum wird die Situation nicht vereinfachen. Uns muss daran gelegen sein, dass die vorhandenen Strukturen in der Pflege und der ärztlichen Versorgung ausgebaut werden, damit jeder Mensch, der sich aus den verschiedensten Gründen entschieden hat, zu Hause gepflegt zu werden, auch die Möglichkeit wahrnehmen kann“, sagte Schäfer-Gümbel zum Abschluss des Besuches.

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