Thorsten Schäfer-Gümbel besucht die Hermann-Hoffmann-Akademie der Justus-Liebig Universität Gießen

Präparierter Wirbel des Pottwals
Ankunft des Pottwals

Der stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende und hessische Landes- und Fraktionsvorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel besuchte kürzlich die Hermann-Hoffmann-Akademie für junge Forscher in Gießen. Prof. Dr. Volker Wissemann, Leiter der Einrichtung, erläuterte die Aufgaben und Ziele der Hermann-Hoffmann-Akademie,  die die JLU vor einiger Zeit als besonderen Lernort für junge Forscherinnen und Forscher geschaffen hat. „Lernen durch Lehren“ ist die Devise, der Wissensvermittlung durch Studierende. Die Einrichtung beherbergt unter anderem ein Schüler- und Forschungslabor, eine Dino-Werkstatt, eine Bibliothek, einen Hörsaal sowie einen Aquarien- und Vivarienraum, in dem Lehramtsstudierende sich mit dem Einsatz von Tieren im Biologieunterricht beschäftigen.  

Aus diesem Grund haben die Gießener den im Januar in Helgoland gestrandeten Pottwal vom Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein angefordert. “Es macht einen großen Unterschied, ob man ein Bild oder einen Film über das größte Säugetier der Welt sieht oder einen Wirbelknochen des 15 Meter langen Meeressäugers selbst in der Hand hat oder man vor einem Skelett in voller Größe steht. Deshalb freue ich mich, dass das Skelett in Gießen ausgestellt wird. Zumal dann ein weiterer Anlass entsteht über das Leben und die Bedrohung der Wale zu informieren”, so Schäfer-Gümbel. Im Moment wird der Meeressäuger im Fachbereich Veterinärmedizin präpariert. Das Skelett des Pottwals muss dazu noch von Fleischresten befreit und entfettet werden, bevor er ausgestellt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden kann. Der Pottwal wird voraussichtlich im Großen Hörsaal in dem Gebäude am Botanischen Garten untergebracht und kann dort vom Publikum bestaunt werden. “Es ist imposant, ein Skelett dieser Größe vor sich zu haben und es wird sicherlich bei den jungen Besuchern einen bleibenden Eindruck hinterlassen”, so Schäfer-Gümbel. 

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