SPD kritisiert Haltung der Rabenauer CDU zur Flüchtlingspolitik

Vorsitzende des SPD Unterbezirks, Matthias Körner

Besonnenes Handeln und eine Rückkehr in die Verantwortungsgemeinschaft derjenigen, die sich den realen Problemen der Migration stellen, verlangte der SPD-Vorsitzende im Unterbezirk Gießen, Matthias Körner, von den „Chaostheoretikern der Gießener CDU“ und bezog sich damit ausdrücklich auf eine jüngst bekannt gewordene Resolution der Rabenauer CDU. In dieser Resolution hatten die Mitglieder der Rabenauer Union zur aktuellen Flüchtlingspolitik Stellung bezogen und vor einer, so wörtlich, “Masse der Migranten“ gewarnt und gefragt ob „erst Chaos ausbrechen müsse,“ damit die Bundesregierung „in Schwung komme“.

Es ist den Sozialdemokraten im Landkreis Gießen ein ausdrückliches Anliegen, so Körner, zunächst all denen zu danken die sich hauptberuflich oder ehrenamtlich den Herausforderungen stellen, die mit dem Eintreffen einer großen Zahl von Flüchtlingen sowohl in der Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen als auch in Unterkünften in den Städten und Gemeinden des Landkreises verbunden sind. Das Motto von Verwaltungen und Helfern sei mit „wir machen das“ am besten zu umschreiben.

Dieser Aufgabe stellten sich sowohl die beruflich weit über das normale Maß hinaus engagierten Mitarbeiter der öffentlichen Verwaltung und der professionellen Hilfsdienste als auch die vielen Helfer aus der Zivilgesellschaft, die bereits erfolgreich Strukturen der Unterstützung aufgebaut hätten. Wir sind als Sozialdemokraten froh darüber und stolz darauf, dass es im Kreis Gießen hervorragende Beispiele überparteilicher Zusammenarbeit unter Einschluss von Vertretern aller Konfessionen und von Verbänden und Vereinen gibt, an denen sich maßgeblich auch Mitglieder der CDU beteiligen. Das rechtspopulistische resolutionieren und schwadronieren aus Teilen der CDU im Kreis helfe da allerdings überhaupt nicht, so Körner abschließend.

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