SPD Gießen nominiert Rüdiger Veit einstimmig erneut für den Bundestag

Rüdiger Veit und Brigitte Block.
Matthias Körner wirbt für Veit.
Veit gibt Rechenschaft ab.

Zu einem kleinen Parteitag trafen sich die Mitglieder des Unterbezirksvorstands der Sozialdemokraten im Landkreis Gießen und die Vertreter der Ortsvereine und Arbeitsgemeinschaften am Mittwochabend im Bürgerhaus Klein-Linden. Auf der Tagesordnung stand die erneute Nominierung des Bundestagsabgeordneten Rüdiger Veit als Kandidat für die im September vorgesehene Wahlkreiskonferenz im Bundestagswahlkreis „Gießen/Alsfeld“.
Aus seiner Heimatgemeinde Buseck wurde Rüdiger Veit von den Repräsentanten des Ortsbezirks Alten-Buseck, Erich Hof und Simon Abresch gemeinsam vorgeschlagen. Der Unterbezirksvorsitzende, Matthias Körner, unterstützte den Vorschlag und betonte, dass Veit die politischen Positionen der Gießener SPD in Berlin überzeugend und „mit Rückgrat“ vertreten habe. Der Landesvorsitzende der hessischen SPD und Vorsitzende der Landtagsfraktion, Thorsten Schäfer-Gümbel, sprach sich in einem schriftlich übermittelten Grußwort ausdrücklich für Rüdiger Veit aus und bat darum ihn bei der Bundestagswahl im Jahr 2013 zu unterstützen. Rüdiger Veit habe sich seit seinem ersten Einzug in den Bundestag im Jahr 1998 stets für die Belange und Interessen der Menschen in seinem Wahlkreis eingesetzt. Mit Rüdiger Veit habe Gießen eine starke Stimme im Deutschen Bundestag.
Der Kandidat selbst berichtete von seinen Arbeitsschwerpunkten in der 17. Periode des Deutschen Bundestages seit 2009. Rüdiger Veit gehört dem Innenausschuss an und ist vor allem tätig in den Bereichen des Ausländer-, Asyl-, Flüchtlings-und Staatsangehörigkeitsrechts und der Integration. Er verwies darauf, dass er hier in einem Bereich tätig sei für Menschen, die keine Lobby hätten und ganz besonders auf Hilfe und Zuwendung angewiesen seien.
Zu seinen politischen Schwerpunkten gehöre der Kampf um soziale Gerechtigkeit zum Beispiel mit dem Aufruf „Reichtum nutzen, Armut bekämpfen, Mittelstand stärken", der seit seiner ersten Fassung aus dem Jahre 2008, in der Anfangsphase der bislang schwersten Finanz-und Wirtschaftskrise, immer größere Zustimmung gefunden habe.

Besonders hob er die in seinem Wahlkreis durchgeführten Projekte zum Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit, den Einsatz für das Programm „Soziale Stadt“ sowie für den Erhalt und die Verbesserung der ärztlichen Versorgung auf dem Lande hervor.
Kritisch äußerte sich Rüdiger Veit zu deutschen Waffenexporten wie zum Beispiel der Lieferung von Kampfpanzern nach Saudi-Arabien und zu den Auslandseinsätzen der Bundeswehr, hier ganz besonders zu dem durch deutsche Bundeswehrangehörige veranlassten Bombenangriff auf zwei Tanklaster im afghanischen Kundus, bei dem 4.9. 2009 mindestens 142 Menschen, darunter eine nicht genauer bekannte Zahl von Zivilisten, getötet worden sind und weitere Menschen zum Teil schwer verletzt wurden.
Die Delegierten des kleinen Parteitags würdigten das Engagement Bundestagsabgeordneten und stimmten unter Leitung des Unterbezirksvorsitzenden Matthias Körner am Ende der Aussprache einstimmig dafür, dass Rüdiger Veit der Wahlkreiskonferenz am 7.9.2012 als Kandidat für die Wahl zum Deutschen Bundestag vorgeschlagen wird.

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