Sachbeschädigung am SPD Büro in Grünberg

Schaufensterscheibe des gemeinsamen Büros des SPD Ortsvereins Grünbergs und des Landtagsabgeordneten Thorsten Schäfer-Gümbel

In der Nacht vom Samstag , 9. auf Sonntag, den 10. April wurde die Schaufensterscheibe des gemeinsamen Büros des SPD Ortsvereins Grünbergs und des Landtagsabgeordneten Thorsten Schäfer-Gümbel mit einem Gullydeckel eingeworfen. Dazu äußert sich der SPD Unterbezirk Gießen.

…Schnelle und vollständige Aufklärung gefordert

…Bürgerfest nach Wiederherstellung

Der Vorsitzendes des SPD Unterbezirks Gießen, Matthias Körner hat eine schnelle und lückenlose Aufklärung des Vandalismus gegen das Grünberger SPD Büro gefordert.

Es sei nicht hinzunehmen, wenn bezüglich der Motivation der Täterinnen oder Täter Unklarheit bestehe. „Die Tat gegen das SPD Büro, ist der einzige nennenswerte Vorfall an diesem Ort und zu dieser Zeit, daher gehen wir davon aus, dass wir als Partei auch gemeint waren“ sagt Matthias Körner. Körner bedankte sich ausdrücklich bei den Helfern des Grünberger Technischen Hilfswerk (THW) für die schnelle Unterstützung bei der Absicherung.

Keinesfalls dürfe in einem Rechtsstaat der Eindruck entstehen, als seien Angriffe auf das Eigentum und die Einrichtungen von Parteien nachrangig zu verfolgende Delikte. Spekulationen ob die Tat politisch motiviert sei, dürften nicht beliebig im Raum stehen bleiben. Das Klima politischer Debatten und Auseinandersetzung sei in den letzten Monaten ohnehin unerträglich verroht. Das sei nicht zuletzt daran zu erkennen, dass in den sozialen Medien Rechtfertigungen und Verständnis für die Tat artikuliert werde.

„Wir standen und stehen für unsere Werte. Dazu gehört, dass politische Auseinandersetzung mit Argumenten und nicht mit Vandalismus und Gewalt zu geschehen habe. Davon wird uns nichts und niemand abbringen. Der Hass der Täter ist uns Ansporn und Verpflichtung zugleich. Wir werden uns als SPD auf keinen Fall einschüchtern lassen.“

Der Betrieb im SPD Büro in Grünberg werde nicht unterbrochen. Nach vollständiger Wiederherstellung werde das Büro mit einem politischen Bürgerfest wiedereröffnet.

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