Landrätin Anita Schneider in den Bundesvorstand der Sozialdemokratische Gemeinschaft für Kommunalpolitik in der Bundesrepublik Deutschland e.V. (SGK) berufen

Landrätin Anita Schneider

“Ich freue mich sehr, dass der Parteivorstand Landrätin Anita Schneiders herausragende Arbeit in der regionalen Energie- und Integrationspolitik mit ihrer Entsendung in den Vorstand der BundesSGK würdigt.“ sagte Thorsten Schäfer-Gümbel, stellv. Vorsitzender der SPD. „Die Initiativen im Landkreis Gießen sind vorbildhaft.“

Die Bundes-SGK ist der Zusammenschluss der sozialdemokratischen Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker in der SPD. Sie wurde im Jahr 1978 in Kassel gegründet und zählt rund 25.000 Mitglieder. Dazu gehören Mitglieder der Vertretungen der Städte, Gemeinden und Kreise, Bezirksvertreter, in Ausschüssen tätige sachkundige Bürgerinnen und Bürger, Beschäftigte der Kommunen sowie Personen, die in der öffentlichen Verwaltung ein Amt oder in der SPD eine Funktion mit kommunalpolitischem Bezug haben. Zu den Aufgaben der BundesSGK zählen die Entwicklung von Empfehlungen und Arbeitshilfen für die praktische Politik in den kommunalen Vertretungen und Körperschaften, die Interessenvertretung der sozialdemokratischen Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker gegenüber dem Bundestag, dem Bundesrat und der Bundesregierung, die Durchführung von bundesweiten Fachtagungen, Konferenzen und Seminaren zum Zweck der Fortbildung und Information sozialdemokratischer Kommunalpolitiker/innen und die Kontaktpflege zu den kommunalen Spitzenverbänden auf der Bundesebene sowie zu anderen nationalen und internationalen für die Kommunalpolitik wichtigen Institutionen.

Der SPD-Parteivorstand beruft vier Mitglieder in den Vorstand der BundesSGK. Dabei handelt es sich um Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker, die durch Initiativen mit überregionaler Bedeutung aufgefallen sind.

Im Falle von Anita Schneider ist das jenseits davon, dass sie die erste Landrätin Hessens ist vor allem ihre hervorragende Arbeit im Bereich der regionalen Energiepolitik. Um einen nachhaltigen Mix aus Sonne, Wind, Biomasse und anderen regenerativen Quellen für Strom und Wärme zu planen und dabei die Energiequellen hoch effizient zu nutzen, ermittelt und aktualisiert beispielsweise der Landkreis Gießen die Strom- und Wärmebedürfnisse in den Kommunen und Ortsteilen und entwickelt daraus Szenarien für die künftige Versorgung. Zur Planung einer nachhaltigen Klimaschutz- und Energiepolitik hat der Landkreis Gießen ein Integriertes Klimaschutzkonzept erarbeitet und sich zum Ziel gesetzt, bis 2020 Strom und Wärme im Kreis zu 33 Prozent, bis 2030 zu 100 Prozent aus Erneuerbaren Energien zu gewinnen. In der Flüchtlings- und Migrationspolitik hat man sich entschieden von Anfang an auf Integration zu setzten. So werden im Landkreis Gießen Flüchtlinge in kleineren, über alle Städte und Gemeinden verteilten, Wohneinheiten untergebracht. Sprach- und Integrationskurse im Paket mit der Betreuung durch viele ehrenamtliche Flüchtlingsbegleiter (deren Arbeit im Auftrag des Landkreises durch die Diakonie koordiniert wird) stellen die Grundlage für eine erfolgreiche Integration dar.

„Dies sind Konzepte die funktionieren und anderen Landkreisen, als Beispiel dienen können. Im Vorstand der BundesSGK wird Anita Schneider sicher weitere Impulse setzen.“, sagte Schäfer-Gümbel abschließend.

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