Landrätin Anita Schneider besuchte mit der SPD-Kreistagsfraktion die Georg-Kerschensteiner-Schule in Biebertal

Der Arbeitskreis „Schule, Kultur, Bauen und Planen“ der SPD-Kreistagsfraktion mit Landrätin Anita Schneider besuchte in der letzten Woche die Georg Kerschensteiner Schule in Biebertal.

Schulleiter Rolf Bayer stellte die Organisationsstruktur und die pädagogischen Schwerpunkte der Schule vor. Zurzeit besuchen ca. 110 Schülerinnen und Schülern die Schule am Standort Biebertal und weitere ca. 300 Schülerinnen und Schüler werden an den umliegenden Regelschulen durch Lehrkräfte der Kerschensteiner- Schule begleitet und unterrichtet. Insgesamt sind 25 Lehrkräfte an der Schule tätig, davon 14 an den umliegenden Regelschulen und ca. 11 in Biebertal.

Es gibt eine enge Kooperation mit der Theodor-Litt-Schule im Bereich der Produktionsschule am Abendstern in Heuchelheim und mit den Gesamtschulen Gleiberger Land und der Clemens-Brentano-Europa-Schule. Mit der Grundschule Lollar, wurde eine Kooperationsklasse gebildet, die Lehrerstunden dafür laufen über das Kontingent der Georg-Kerschensteiner-Schule. Auch mit den weiteren Förderschulen in Stadt und Landkreis Gießen gibt es enge Kontakte. 

Anschließend wurde die Fortschreibung des Schulentwicklungsplanes der Förderschulen des Landkreises besprochen, hier insbesondere die Auswirkungen auf die Inklusion an den Regelschulen. Rolf Bayer erläuterte ein Thesenpapier, welches von Schulleiterinnen und Schulleitern der Förderschulen in Stadt und Landkreis erarbeitet wurde. Anita Schneider sagte dazu: „Ziel kann nur ein gemeinsamer Schulentwickl­ungsplan von Stadt und Landkreis Gießen sein.“

Neben einer Vielzahl wichtiger Punkte wurden auch die fehlenden Ressourcen angesprochen, damit die Inklusion zielführend durch ausgebildete Kolleginnen und Kollegen begleitet werden kann.

Ein weiterer Schwerpunkt soll sein, dass für die allgemeinbildenden Schulen der Region ein eigenständiges Beratungs- und Förderzentrum eingerichtet wird. Der Vorsitzende des Kreistagsausschuss – Schule, Hans-Jürgen Becker sagte: „Gemessen an den individuelle Lernvoraussetzungen der jeweiligen Schülerinnen und Schülern, muss solch ein Zentrum in der Lage sein, geeignete Fördermaßnahmen zu entwickeln. Dazu müssen natürlich die personellen und sächlichen Voraussetzungen geschaffen werden.“

Bei einem anschließenden Rundgang wurden die Kreistags-Politiker noch über den baulichen Zustand der Schule und die vorrübergehende Nutzung von Räumlichkeiten durch die Willy-Brandt-Schule informiert. Rolf Bayer sagte noch zum Abschluss: „Ich würde mir wünschen, dass die EIBE-Klassen (Eingliederung in die Berufs- und Arbeitswelt) am Standort Biebertal untergebracht werden, das wäre nur sinnvoll.“

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