Kreiskoalition steht zur Dringlichkeit des Schulprojekts Grundschule Krofdorf-Gleiberg

Gerhard Schmidt, Bürgermeister a.D. in Wettenberg.

„CDU Wettenberg sieht Neubau der Grundschule Krofdorf-Gleiberg in weiter Ferne“, das kann so nicht stehen bleiben, so Gerhard Schmidt. Als Mitglied des Kreistages, bezieht er für die Kreis-Koalition, aus SPD, Grünen und Freien Wählern Stellung zu dem gestrigen Artikel der CDU Wettenberg. Er stellt zunächst voran: Zu meiner Zeit als Wettenberger Bürgermeister, wurde die Schulkommission des Gemeindevorstandes mit allen Beteiligten aus Schule, Gemeinde und Landkreis gebildet, um gemeinsam mit dem Schulträger für die Grundschule Krofdorf-Gleiberg ein richtungsweisendes Projekt als „Schule der Zukunft“ zu verwirklichen. Damit ist auch für ihn persönlich das Projekt mit „Herzblut“ verbunden. Gleiches gilt auch für meinen Nachfolger, Bürgermeister Thomas Brunner, ebenfalls Mitglied des Kreistages.
Zunächst zum aktuellen Sachstand: Die Schuldezernentin Frau Dr.Schmahl hat in mehreren Gesprächen im August/September mit Rektorin Cornelia Anthes und dem Schulleitungsteam vor Ort zunächst das Raumprogramm mit den schulischen Anforderungen besprochen. Daraus entstand die Raumbelegungsplanung. Diese sieht vor, dass im Gebäude, das früher durch die Georg-Kerschensteiner-Schule genutzt wurde, die Klassenräume und die sonstigen schulischen Räume entstehen sollen. In einem neuen Anbau sind schwerpunktmäßig vorgesehen: Mensa/Aula für 200 Personen, Essenausgabe und weitere Räume. Ergänzende Anmerkung von Schmidt: „ Im Zuge der Standortdiskussion (Neubau „Bolzplatz“ an der Burgstraße) habe ich das jetzt vorliegende Konzept mit der Nutzung der ehemaligen Georg-Kerschensteiner-Schule mit einem Anbau öffentlich so vertreten.“
Am 24. September hat Frau Dr. Schmahl die Koalition aus SPD, Grünen und Freien Wählern über die Ergebnisse ihrer Gespräche mit der Schulleitung und das vorliegende Konzept informiert. Dabei wurde ihr Engagement gelobt und die Ergebnisse in der Sache begrüßt. Damit kann der Vorwurf der CDU, „die Kreiskoalition ist offenkundig völlig zerrüttet“ eindeutig widerlegt werden.
Am 25. September hat Frau Dr. Schmahl zusammen mit der Schulleitung, die gemeinsam erarbeitete Planung in der Sitzung der Schulkommission der Gemeinde vorgestellt. Alle Mitglieder waren sich einig, dass auf dieser Grundlage weiter geplant wird. Frau Dr. Schmahl hat auch den unveränderten Zeitplan erläutert. Die CDU-Fraktion war bei dieser Sitzung wohl nicht vertreten. Offen ist noch der Ankauf des Grundstücks zwischen der alten Schule und der Sporthalle an der Burgstraße. Es wird grundsätzlich empfohlen, so Gerhard Schmidt, dieses Grundstück zu erwerben. Dadurch könnte eine größere Fläche des Schulhofes erhalten (geringere Grenzabstände), die Funktionalität verbessert (direkter Zugang für die Schule) und die Verkehrssicherheit an der Burgstraße für die Kinder erhöht werden. Diese Frage ist nunmehr im Zuge der Detailplanung zu entscheiden.
Die Kreis-Koalition, so Schmidt, legt Wert auf die Feststellung, dass im Gegensatz zu dem was die CDU Wettenberg äußert, sich an der bisherigen Zeitplanung nichts geändert hat. In 2013 erfolgt die detaillierte Planung bis zum Bauantrag, sowie die Vorbereitung der Ausschreibung. Dafür können die im Haushaltplan 2012 enthaltenen Planungskosten von 50.000 Euro in das Jahr 2013 übertragen werden. Baubeginn ist vor den Sommerferien 2014. Als Bauzeit ist etwa ein Jahr vorgesehen.

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