Familienpolitik

©Ale Ventura/AltoPress/Maxppp ; Parents smiling down at baby, mother holding baby's feet, cropped view

Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen

Für eine soziale, solidarische und wirtschaftlich erfolgreiche Gesellschaft brauchen wir eine neue Verbindung von Arbeit und Leben, von Familie und Beruf. Wirtschaftlicher Fortschritt muss mit gesellschaftlichem Fortschritt einhergehen. Die berufliche Tätigkeit beider Elternteile ist heute Realität – sie ist sowohl ökonomisch notwendig als auch eine Frage der Selbstverwirklichung. Deshalb muss steigende Flexibilität im Arbeitsleben auch mehr Flexibilität und Freiräume für die Menschen bringen, ihr Leben jenseits der Arbeit nach ihren Wünschen zu gestalten. Dazu zählt für die meisten Menschen auch, Zeit und Kraft für die Familie zu haben.

Die Erreichung dieser Ziele kann nur gelingen, wenn es bedarfsgerechte und hochwertige Bildungs- und Betreuungsangebote mit entsprechenden, für berufstätige Eltern passenden Öffnungs- und Betreuungszeiten für Kinder aller Altersgruppen gibt. Wir haben als SPD dafür Sorge getragen, dass der Landkreis hierzu seinen Beitrag leistet und werden dies auch künftig tun. So wollen wir, dass der Landkreis die Kommunen weiterhin finanziell und durch Beratung dabei unterstützt, Kitas zu Familienzentren auszubauen. Wir halten zudem die Arbeit von Familienhebammen vor und nach der Geburt für sinnvoll und wollen sie weiter stärken. Das Hallo-Welt-Programm werden wir fortführen. Außerdem wurde die Verwaltung des Landkreises unter unserer Regierungsverantwortung als familienfreundlicher Betrieb zertifiziert. Wir wollen hieran ansetzten und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für die Angestellten der Verwaltung weiter verbessern.

Den Pakt für den Nachmittag sehen wir lediglich als Einstieg in die Schaffung flächendeckender Ganztagsschulen an. Auf Dauer kann er keine Alternative zu pädagogisch durchstrukturierten, rhythmisierten Ganztagsschulen sein.