Energiepolitik

Energiewende dezentral und bezahlbar gestalten, Wertschöpfung vor Ort schaffen

Es gibt keine Alternative zur Energiewende

Die Bekämpfung des Klimawandels ist eine der zentralen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts für die Menschheit. Gelingt es uns nicht die Nutzung fossiler Brennstoffe zu ersetzen, gefährden wir die Lebensgrundlage für Milliarden von Menschen.

Für uns als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten ist klar, dass Atomenergie keine Alternative zur Nutzung fossiler Brennstoffe sein kann. Wir wissen, dass die Bekämpfung des Klimawandels auf Dauer nur durch die Nutzung Erneuerbarer Energien gelingen kann. Deshalb ist die Umsetzung der Energiewende eine der Triebfedern unseres politischen Handelns.

Auch wenn die schwarz-gelbe Bundesregierung die 1999 unter Rot-Grün eingeleitete Energiewende stoppen wollte und erst im Zuge der Fukushima-Krise endgültig ihr Atomenergie-Dogma aufgegeben hat: Die Erkenntnis, dass die Energiewende alternativlos ist, ist mittlerweile gesellschaftlicher Konsens geworden. Doch wie sie umgesetzt werden kann, erhitzt zum Teil erheblich die Gemüter in Deutschland.

Unser Verständnis von der Gestaltung der Energiewende

Für uns als SPD ist klar: Die Energiewende muss von einer intelligenten Energiepolitik begleitet werden, die sie dezentral und bezahlbar gestaltet, die Bürgerinnen und Bürger an ihrer Umsetzung beteiligt und die Energiewende in den regionalen Wirtschaftskreislauf integriert.

Für uns ist die Umstellung auf Erneuerbare Energien zum Schutz von Klima und Umwelt mindestens genau so wichtig wie die Möglichkeit Beschäftigung und Wertschöpfung vor Ort zu schaffen. Und: Die Energiewende kann nur gelingen, wenn sie von den Menschen mitgestaltet wird. Dieses Verständnis von Energiepolitik hat in der SPD im Gießener Land eine lange Tradition. Wir wollen nicht warten, bis auf globaler und nationaler Ebene gehandelt wird; wir wollen heute die Ärmel hochkrempeln und unseren Beitrag leisten. Wir wissen, dass viele Bürgerinnen und Bürger im Gießener Land dieses Selbstverständnis mit uns teilen. Das erklärt auch, warum unser Landkreis hessenweit mit zu den Motoren des energiepolitischen Fortschritts gehört.