Thorsten Schäfer-Gümbel (SPD) begrüßt inhaltliche und organisatorische Neuausrichtung von „Mitte Hessen“

„Ich begrüße, dass Herr Regierungspräsidenten Dr. Witteck den Verein „Mitte Hessen“ inhaltlich und organisatorisch neu ausrichten will. Dieser Wille zur Veränderungen ist eine Chance für die Region“, erklärte der Vorsitzende der SPD-Hessen und heimische Landtagsabgeordnete Thorsten Schäfer-Gümbel in einer ersten Reaktion auf die jüngsten Ankündigungen des Regierungspräsidenten zur Reform des Regionalmanagements. „Offensichtlich sehe ich nicht alleine erheblichen Veränderungsbedarf beim Regionalmanagements. Die aufgeregte Reaktion im Sommer des ehemaligen Vorsitzenden dürfte damit auch hinfällig sein. Geht doch“, so Schäfer-Gümbel.

Die durch die Justus-Liebig-Universität Gießen durchgeführte Befragung zum Thema Regionalmanagement allgemein und zur Aufstellung des Vereins „Mitte Hessen“ im besonderen verdeutliche die von Schäfer-Gümbel angesprochenen Probleme und zeigten auf, dass diese nicht aus einer rein subjektiven Sichtweise resultierten. Vielmehr sind sie von einer Vielzahl der handelnden Akteuren aus Politik, Wirtschaft, Medien und Bildungseinrichtungen bestätigt und zugespitzt worden. „Auch die Tatsache, dass die Region Nordhessen mit ihren immer noch bestehenden Standortnachteilen in der Sicht der Befragten mittlerweile vor Mittelhessen gesehen wird, gibt einem zu denken. Ich kann Herrn Dr. Witteck nur beipflichten, wenn er eindeutig äußert, dass es einen Wunsch nach Veränderung gibt und er zum Handeln bereit ist. Darin werde ich ihn unterstützen“, fuhr der Sozialdemokrat fort.

Gleichzeitig wiedersprächen die aktuellen Äußerungen des amtierenden Regierungspräsidenten seinem Vorgänger im Amt und im Vorstand von „Mitte Hessen“, Wilfried Schmied, der ein unrealistisches Bild gezeichnet habe. „Wir müssen das Thema Regionalmanagement ohne politische Ideologien und Taktierereien betrachten. Es braucht eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen allen beteiligten Akteuren. Wir müssen den Kommunen vernünftige Perspektiven bieten und ihnen den Nutzen für eine Mitgliedschaft im Verein „Mitte Hessen“ deutlich machen. Der vorgedachte Zeitplan für einen Abschluss der Transformation bis Ende des Jahres ist notwendig und auch richtig. Die offenen Fragen und in Teilen unterschiedlichen Konzeptionen zur Gründung einer Regionalmanagement GmbH können in den kommenden Wochen gut zwischen allen Akteuren geklärt werden“, so Schäfer-Gümbel abschließend.

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