Peer Steinbrück als Überraschungsgast

Steinbrück, Veit, Körner und Schäfer-Gümbel.

Zum 150. Geburtstag ihrer Partei hatte der SPD-Unterbezirk am 30. April auf den Kirchenplatz nach Gießen eingeladen. UB-Vorsitzender Matthias Körner konnte dabei den 200 Gästen einen besonderen Überraschungsgast präsentieren: Kanzlerkandidat Peer Steinbrück war im Rahmen seiner Hessen-Tour auch in der Universitätsstadt an der Lahn vorbeigekommen.

Nachmittags besuchte er zunächst ZAUG und sprach dort mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie der Geschäftsführung über die besondere Situation von außerbetrieblichen Ausbildungsmaßnahmen.

Abends um 18 Uhr schaute er dann auf einen spontanen Besuch bei der 150-Jahr-Feier vorbei. Er sprach über die Tradition der SPD, erinnerte an die Werte Freiheit, Solidarität und Gleichheit, die man ins 21. Jahrhundert übersetzen müsse. "Ich will Kanzler der Bundesrepublik Deutschland werden, um den Mindestlohn von 8,50 Euro durchzusetzen", zeigte sich Steinbrück kämpferisch. Die europäische Idee müsse gegen dumpfbackige Parolen verteidigt werden. "Das ist Aufgabe von uns allen", mahnte der SPD-Kandidat.

Im Anschluss daran redete der hessische Partei- und Fraktionsvorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel über den Skandal der Steuerhinterziehung, den man nicht hinnehmen könne, während die überwiegende Mehrheit ordentlich ihre Steuern zahlt. Er sei stolz, auf seine hessische Partei, die nach vier Jahren harter Arbeit wieder eine reelle Chance auf die Regierungsübernahme habe.

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