Fünftausend Kilometer Angst – Texte zu Flucht und Migration

In den vergangenen Tagen sind vor der libyschen Küste zwei Kutter mit Flüchtlingen an Bord gekentert. Mehr als 1.100 Menschen sind beim teuer erkauften Versuch ertrunken, in die EU zu gelangen. Wahrscheinlich sind noch viel mehr Tote zu beklagen. In die Nachrichten gelangen »nur« die großen Katastrophen – und sowieso nur, wenn jemand überlebt, der davon berichten kann. Es gibt unterschiedliche Gründe dafür, dass viele Flüchtlinge auf ein besseres Leben in Europa hoffen. Doch wer seine Heimat verlässt, ist meist in Not. Für viele Notleidende gibt es keine legale Möglichkeit der Einreise nach Europa. Dort, wo man über Land nach Europa einreisen könnte, zieht die Europäische Union Zäune und für viele Flücht- linge bleibt nur die lebensgefährliche Einreise über das Meer. Bei dem Versuch sind in den vergangenen Jahren rund 30.000 Menschen an der EU-Außengrenze gestorben.

Es lesen:

Dietlind Grabe-Bolz (Oberbürgermeisterin der Universittätsstadt Gießen)

Anita Schneider (Landrätin des Landkreises Gießen)

Moderation: Gerhard Merz (MDL)

Zeit: Sonntag, 10.Mai 2015;11:00 Uhr

Ort: Kongresshalle Gießen, Kerkradezimmer

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