Forschung über Mikroalgen an der Universität Gießen – Thorsten Schäfer-Gümbel zu Besuch

(v.l.n.r.) Thorsten Schäfer-Gümbel und Prof. Dr. Stefan Gäth

Über das Potenzial von Mikroalgen zur Produktion von Biomasse und erneuerbarer Energie informierte sich der hessische SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel an der Professur für Abfall- und Ressourcenmanagement der Justus-Liebig-Universität Gießen. Mikroalgen hätten einen deutlich höheren Biomasseertrag als Landpflanzen, da sie sich durch einfache Teilung vermehren und auch im Herbst und Winter Biomasse produzieren würden, wenn bislang ungenutzte Abwärme zum Heizen des Wassers verwendet werde. Außerdem könne das CO2 eines Kraftwerkes zur Düngung der Algen genutzt werden. Damit steige der Biomasseertrag noch einmal deutlich, wie es die Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Stefan Gäth zeigen konnte. Mittlerweile haben die Wissenschaftler ein praxistaugliches Algenproduktions- und Nutzungskonzept entwickelt, das noch in diesem Jahr nahe Bad Hersfeld neben einer Biogasanlage verwirklicht werden solle. „Es kommt zunehmend darauf an, unsere Umwelt so nachhaltig wie möglich zu bewirtschaften. Dazu gehört das vorliegende Algenprojekt!“, so Schäfer-Gümbel, der die Ernte der Mikroalgen mit eigenen Augen verfolgen konnte.

„Ziel soll es einmal sein, mit den Algen Biokraftstoffe herzustellen!“, so Prof. Gäth. Allerdings sind die Herstellungskosten gegenwärtig noch zu hoch bzw. die Kraftstoffpreise noch zu niedrig. „Das Interesse an unseren Algen reicht von der DHL über die Lufthansa bis zur EADS“, so die frischgebackene Doktorin Frau Schneider. „Unsere Forschung ist eine Investition in die Zukunft!“, so Prof. Gäth.

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