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Pressemitteilung:

Linden, 13. April 2017

Thorsten Schäfer-Gümbel zu Besuch bei METRO in Linden

Linden am 10. April
+Bild: SPD Gießen
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Vergangenen Montag hat der hessische SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende und stellvertretende Bundesvorsitzender der SPD Thorsten Schäfer-Gümbel METRO Cash & Carry in Linden besucht. Begleitet bei diesem interessanten Besuch wurde Schäfer-Gümbel von den Vorstandsmitgliedern der Lindener SPD Ellen Buchborn-Klos und Wolfgang Gath.

Es war eine hochinteressante Führung der Geschäftsleitung Simone Johnscher zusammen mit Betriebsleiter Akram Joud, Abteilungsleiter Non-Food Peter Baldauf, der Betriebsratsvorsitzenden Monika Lauer-Reiter und Daniel Florian, Leiter Nationale Politik der METRO AG Wholesale & Food Specialist Company.

Frau Simone Johnscher erläuterte das Konzept des METRO Großhandelsmarktes in Linden. „Wir haben im letzten Geschäftsjahr hier am seit 1980 bestehenden Standort Linden unseren etwa 50.000 Kunden ein breites Sortiment von rund 50.000 Artikeln angeboten“, so Johnscher.

METRO startete vor über 50 Jahren mit stationärem Abholgeschäft für Lebensmittel und Sortimente, die in der Gastronomie gebraucht werden. Inzwischen bietet der Multichannel-Großhändler neben seinen aktuell 106 Märkten in Deutschland einen professionellen Lieferservice sowie vielfältige Service-Lösungen für Gewerbetreibende. Das Einzugsgebiet der zufriedenen Kunden reicht heute von Friedberg bis Frankenberg und Siegen bis Lauterbach.

Aufgeteilt in die Bereiche Food (ca. 6450 m²) und Non-Food (ca. 6850 m²) ist METRO Linden mit rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, und zurzeit 12 Auszubildenden, gut aufgestellt, um auch außergewöhnlichen Kundenwünschen zu entsprechen. Sollte ein spezieller Artikel gewünscht werden, der im Standardsortiment des Marktes nicht vor Ort verfügbar ist - von besonderen Weinen über Seegurken oder auch das berühmte Kobe-Rind - ist er meist kurzfristig bestellbar.

Besonders beeindruckt zeigte sich Schäfer-Gümbel von der hervorragend sortierten Frischfisch-Abteilung. An Durchschnittstagen werden hier derzeit ca. 500 kg Frischfisch umgesetzt, mit Aktionsangeboten wie z.B. Lachs, sind es auch mal 1000 kg zusätzlich pro Tag. „Ein wichtiger Kundenservice ist die Möglichkeit, sich ausführlich über die Herkunft und Frische unserer Produkte mittels der METRO-App zu informieren“ demonstrierte Betriebsleiter Joud. Am Produkt bzw. auf der Rechnung ist ein QR-Code aufgedruckt, über den man sich mit dem Handy alle relevanten Informationen zum Produkt anzeigen lassen kann.

Auf die Frage Schäfer-Gümbels nach Veränderungen durch die – auch im Handel – fortschreitende Digitalisierung der Arbeitswelt antwortete die Betriebsratsvorsitzenden Monika Lauer-Reiter „Es werden viele Abläufe für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einfacher, allerdings besteht durchaus die Gefahr, dass dadurch in Zukunft Arbeitsplätze wegfallen könnten.“

Angesprochen von Daniel Florian, Leiter Nationale Politik der METRO AG Wholesale & Food Specialist Company, auf die anstehenden Tarifverhandlungen stellte Schäfer-Gümbel klar, Tarifpolitik sei ausschließlich Sache der Arbeitgeber und deren Tarifpartner. „Politik hat in Tarifverhandlungen nichts verloren, das müssen die Tarifparteien klären“.

Die Ziele für die nächsten Jahre beschreib Johnscher auf Nachfrage wie folgt: „Unser Lieferservice erfreut sich sehr großer Nachfrage, wir stoßen allerdings an Kapazitätsgrenzen. Geplant ist die Erweiterung der Kühlflächen für die Zwischenlagerung der kommissionierten Lieferungen und eine Erweiterung des LKW Fuhrparks von derzeit 4 Fahrzeugen.“ Schäfer-Gümbel zeigte sich sehr erfreut über die Möglichkeit einen Einblick in den Großhandel erhalten zu haben und bemerkte, dass die SPD Landtagsfraktion in diesem Jahr im Rahmen ihrer Praxistage – die Mitglieder der Fraktion arbeiten einen Tag in einem Unternehmen mit, ohne Handy, ohne Pressebegleitung, um die Arbeitsbedingungen selbst zu erleben – den Schwerpunkt auf den Einzelhandel legt. „Schade, dass Sie bereits einem anderen Unternehmen zugesagt haben. Wir hätten uns auch sehr gefreut, Sie zum Praxistag bei METRO zu begrüßen“ bedauerte Simone Johnscher.


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