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Gießen, 15. August 2017

Matthias Körner: Bezahlbarer Wohnraum für alle!

Für Stadt und Land
+Matthias Körner

Ganz gleich, ob Stadt oder Dorf, Gießen oder Kirtorf, Alsfeld oder Hungen: „Bezahlbarer Wohnraum für alle ist entscheidend. Dafür will ich mich in Berlin stark machen“, sagte heute der SPD-Bundestagskandidat für den Wahlkreis 173 Gießen-Alsfeld, Matthias Körner. „Ich möchte, dass Wohnen bezahlbar bleibt, gerade auch mit mittlerem und niedrigem Einkommen. Wenn Menschen mehr als ein Drittel ihres Einkommens für Wohnen ausgeben müssen, dann ist das zu viel. Die SPD will deshalb die Mietpreisbremse weiter verbessern.“

Durch eine größere Transparenz der Vormiete und eine Auskunftspflicht der Vermieter soll die Stellung der Mieter aus Körners Sicht gestärkt werden. Stellt sich heraus, dass bei Vermietung der Wohnung mehr verlangt wird als zulässig, sollen die Mieter künftig die gesamte zu viel gezahlte Miete zurückverlangen können. „Dafür brauchen wir auch bessere und verbindlichere Mietspiegel.“

Seine Vorstellungen für ein gutes Leben in der Stadt und auf dem Land umfassen darüber hinaus folgende Punkte:

Gesetzlich klarstellen, dass allein die tatsächliche Wohnfläche über die Höhe der Miete und der Nebenkosten entscheidet.

Begrenzung von Mieterhöhungen nach einer Wohnungsmodernisierung

Das Kündigungsrecht des Vermieters wegen Eigenbedarf konkretisieren, um Umgehungsmöglichkeiten entgegen zu wirken.

Gemeinsam mit allen am Wohnungsbau Beteiligten muss der Neubau von bezahlbaren Wohnungen fortgesetzt werden. Gleichzeitig steigt der Bedarf nach Sozialwohnungen. „Das müssen Bund, Länder und Kommunen gemeinsam schultern. Ich werde mich daher in Berlin für mehr Wohnungen im öffentlichen, betrieblichen und genossenschaftlichen Eigentum einsetzen.“

Mit Investitionsanreizen und bundesweit einheitlichen Standards muss Bauen attraktiver und so die Neubautätigkeit angekurbelt werden. Dazu gehört, dass Kommunen schneller und besser planen können. „Bei all dem kommt es darauf an, nicht nur bezahlbaren, sondern auch guten Wohnraum für alle Generationen in lebenswerten Quartieren zu schaffen“, so Körner. Darum muss der altersgerechte Umbau von Häuser und Wohnungen, gerade in unseren alten Dorfkernen, weiter gefördert werden.

Der SPD-Kandidat weiß: Neu zu bauen ist aufgrund hoher Baulandpreise für viele Menschen nicht oder nur schwer bezahlbar. Mehr Menschen als bisher sollen sich aber den Traum von den eigenen vier Wänden erfüllen können. Das dient aus Sicht von Körner auch einer besseren Alterssicherung. Den Erwerb von Wohneigentum für Familien mit niedrigen und mittleren Einkommen will der Sozialdemokrat durch ein sozial gestaffeltes Familienbaugeld erleichtern. Zusätzliche Belastungen beim Kauf sollen ferner reduziert werden, indem man das Prinzip „Wer bestellt, bezahlt“ auch für Maklerkosten beim Kauf von Wohneigentum einführt und weitere Nebenkosten senkt.

Für die ländliche Struktur Mittelhessen von größter Bedeutung ist zu verhindern, dass Wohnungen in den Ortskernen leer stehen oder gar verfallen. „Wir Sozialdemokraten wollen Familien beim Erwerb von Bestandsbauten deshalb mit einem Programm ‚Jung kauft Alt‘ unterstützen“, sagte Körner.


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